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Zitate - Tierrechte

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Schöne und treffende Wörter, die Speziesismus widerlegen bzw. Mitgefühl mit Tieren appeliert

Adams, Bryan, Rockstar

 Ich bin seit zwölf Jahren Vegetarier. Und ich war noch nie ernsthaft krank.
Vegetarische Ernäh
rung stärkt das Immunsystem. Ich glaube, dass Fleisch krank macht.


 Adorno, Theodor W. Philosoph und Soziologe

Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und denkt, es sind ja nur Tiere.


Adorno, Theodor W. Philosoph und Soziologe

Die stets wieder begegnende Aussage, Wilde, Schwarze, Japaner glichen Tieren, etwa Affen, enthält bereit den Schlüssel zum Pogrom.
Über diese Möglichkeit wird entschieden in dem Augenblick, in dem das Auge eines tödlich verwundeten Tieres den Menschen trifft. Der Trotz, mit dem er diesen Blick von sich schiebt – „es ist ja bloß ein Tier“ – wiederholt sich unaufhaltsam in den Grausamkeiten an Menschen, in denen die Täter das „Nur ein Tier“ immer wieder sich bestätigen müssen, weil sie es schon am Tier nie ganz glauben konnten.


 Anderegg Dr. Dr.,Christopher Arzt und Biologe (hat selbst jahrelang TV durchgeführt)

 Eigentlich gibt es nur zwei Gründe, Tierversuche zu befürworten:
Entweder man weiß darüber zu wenig, oder man verdient daran.


Bebel, August, Politiker

Offenbar tritt in dem Maße, wie die Kultur sich hebt, an die Stelle der Fleischkost die Pflanzenkost.


 Bentham, Jeremy, Jurist und Philosoph

 Nein, ich gebe die Hoffnung nicht auf. Der Tag wird kommen, an dem auch den übrigen lebenden Geschöpfen die Rechte gewährt werden, die man ihnen nur durch Tyrannei vorenthalten konnte. Aber um dahin zu kommen braucht es viel Geduld und einen langen Atem.


Brave Bufallo, Indianer

 Ich habe im Verlauf meines Lebens gelernt, dass alle Menschen eine Neigung zu einem bestimmten Tier, einem Baume, einer Pflanze oder einem Flecken Erde haben. Wenn die dieser Vorliebe mehr Beachtung schenken und danach trachten würden, auch wirklich zu verdienen, was sie so anzieht, dann würden ihre Träume ihnen sagen, wie sie ein reines Leben führen könnten.

Ein Mensch soll ein Lieblingstier auswählen und es studieren, bis er die Unschuld seines Verhaltens versteht und seine Laute und Bewegungen deuten kann.

Die Tiere wollen sich dem Menschen mitteilen, aber Wanka Tanke will nicht, dass sie es zu direkt tun – der Mensch muss sich Mühe geben, sie zu verstehen.


Busch, Wilhelm, Dichter

 Jahre menschlicher Kultur gibt es erst, wenn nicht nur Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt.


Busch, Wilhelm, Dichter

 Das Messer blitzt, die Schweine schrein, man muss sie halt benutzen. Denn jeder denkt: "Wozu das Schwein, wenn wir es nicht verputzen?" Und jeder schmunzelt, jeder nagt nach Art der Kannibalen, bis man dereinst "Pfui Teufel!" sagt zum Schinken aus Westfalen.


 Canetti, Elias, Schriftsteller
 Es schmerzt mich, dass es nie zu einer Erhebung der Tiere gegen uns kommen wird, der geduldigen Tiere, der Kühe, der Schafe, alles Viehs, das in unsere Hand gegeben ist und ihr nicht entgehen kann. Ich stelle mir vor, wie die Rebellion in einem Schlachthaus ausbricht und von da sich über eine ganze Stadt ergießt...

Ich wäre schon erleichtert über einen einzigen Stier, der diese „Helden“, die Stierkämpfer, jämmerlich in die Flucht schlägt und eine ganze blutgierige Arena dazu.

Aber ein Ausbruch der milderen, sanften Opfer, der Schafe, der Kühe wäre mir lieber.

Ich mag es nicht wahrhaben, dass das nie geschehen kann; dass wir vor ihnen, gerade ihnen allen, nie zittern werden.
  


Clémenceau, Georges, Staatsmann
 Zu meinen größten Zukunftsidealen gehört die Erhebung der Tiere zum fünften Stand. Oder gehört es sich nicht, dass wir unsere Tiere, die treuesten Helfer der Menschen, mit demselben Lebensrecht ausstatten, das wir für uns verlangen?

Coetzee, J.M. Literaturnobelpreisträger
 Es waren die Viehhöfe von Chicago, die die Nazis lehrten, wie man Körper verarbeitet.


Aktualisiert ( Mittwoch, 13. Mai 2009 um 15:45 Uhr )